Osterburg

Die alte Burgstadt verdankt ihren Namen ihrer geographischen und strategischen Lage. Ausgrabungen im heutigen Altstadtbereich wiesen die Existenz dieser "Burg im Osten" bereits in der Mitte des 10. Jahrhunderts nach. Im Stendaler Markt- und Stadtgründungsprivileg Albrechts des Bären wurde Osterburg dann zwischen 1150 und 1170 erstmals erwähnt.
Jahrhundertelang war Osterburg ein wichtiger Handelsplatz und diente dem Schutz der Handelsstraße Magdeburg - Hamburg.

Wirtschaftlich war und ist Osterburg von der Landwirtschaft der Region geprägt.  Im 13. Jahrhundert blühte in der Gegend um Osterburg gar der Weinanbau. Es wurden hier Weine gekeltert die sogar bis nach Russland exportiert wurden. Davon ist heute natürlich keine Rede mehr. Da ist es eher der Spargelanbau in der Umgebung der von sich Reden macht.

1929 wurde in Osterburg von August Huchel, dem Pionier des modernen Spargelanbaus die erste  Spargelhochzuchtgesellschaft in Deutschland gegründet.

 

St. Nikolai

 

St. Martin

Sehenswürdigkeiten in der Stadt:

Heimatmuseum

Hier sind neben zahlreichen Schätzen des Brauchtums der Region auch frühgeschichtliche Fundstücke und ein Stadtmodell, welches das Stadtbild um 1700 wiedergibt.

St. Nikolaikirche

In den ältesten Bauteilen ist die Kirche romanischen Ursprungs. Im 14. Jahrhundert erfolgte der Umbau zur gotischen Hallenkirche.Besonders sehenswert ist eine Bronzetaufe aus dem Jahre 1442.

St. Martinskirche

Diese älteste Kirche der Stadt, die heute als Friedhofskapelle genutzt wird, stammt aus dem 9./10. Jahrhundert.